Archive for the ‘Zeiterfassung’ Category

Verwaltung von Mitarbeiter-Passwörtern

Freitag, November 17th, 2017

Dringender Handlungsbedarf für Sie: Bei Verwendung von Tastentelefonen für die Zeiterfassung.

Handlungsbedarf: Falls Sie Kennwortänderung Ihrer Mitarbeiter nicht explizit erlaubt haben (sollten Sie tun).

Jede Person, die über virtic Arbeitszeiten erfasst, oder deren Arbeitszeiten von Zeitbeauftragten/Personalabrechnern eingegeben werden, verfügt über einen persönlichen Zugang, in dem sie/er nicht nur die Zeitstempel, sondern auch alle Verarbeitungsergebnisse (Stundenzettel, Spesen/Auslöse, Arbeitszeitkonto u.s.w.) jederzeit einsehen kann.

Dieser persönliche Zugang ist mit einem Kennwort geschützt. Bei der Einrichtung des Benutzerkontos für einen neuen Mitarbeiter vergibt die Personalabteilung (oder ihr Erfüllungsgehilfe) ein Kennwort, und teilt dieses dem Mitarbeiter mit.

In der Folgezeit kann der Mitarbeiter dieses nur ändern, wenn die Funktion “Passwortänderung” vom Arbeitgeber grundsätzlich, d.h. für alle Mitarbeiter, freigeschaltet wird. Das wird von uns empfohlen, aber nicht jeder unserer Kunden hat uns entsprechend instruiert. Wenn vom Arbeitgeber erlaubt, kann jeder Mitarbeiter unter ‘Konto’ ihr/sein Kennwort ändern.

Zusammenfassung

Sofern Sie die Änderung von Mitarbeiter-Kennwörtern nicht erlaubt bzw. uns keine Email-Adressen von Mitarbeitern übermittelt haben, ändert sich für Sie nichts (aber Sie sollten Kennwortänderungen durch Mitarbeiter explizit erlauben!). Falls Sie Mitarbeiter-Email-Adressen eingepflegt haben, müssen sie diese löschen, falls der Mitarbeiter ein Tastentelefon für die Zeiterfassung benutzt.

Andernfalls sollten Sie unseren Kundendienst instruieren, Mitarbeiter-Passwort-Änderungen zuzulassen.

Erweiterung

Ab Mitte bis Ende November 2017 nehmen wir eine Änderung des Mitarbeiter-Zuganges vor, mit der jeder Mitarbeiter ein neues Kennwort für seinen persönlichen Zugang zu virtic per Email anfordern (oder sich das vorhandene Kennwort mitteilen lassen) kann. Dabei kann, selbst dann wenn der Mitarbeiter in seinem persönlichen Zugang sein Kennwort nicht selbst verwalten darf, ein neues Kennwort angefordert werden. Diese generierten Kennwörter sind ziemlich sicher, aber nicht auf jedem Eingabegerät einzugeben.

Voraussetzung dafür ist, dass zu dem Benutzerkonto des Mitarbeiters auch eine Email-Adresse hinterlegt ist. Das kann eine private Email-Adresse sein, oder auch eine offizielle der Firma (wenn sichergestellt ist, dass die Mitarbeiter solche Emails auch auf Ihren (mobilen) Eingabegeräten (Mobiltelefonen älterer Bauart, Smartphones, Tablets, Laptops, Zeiterfassungs-Terminals, Desktop-PCs …) erhalten). Sobald zu einem Mitarbeiterstammsatz eine gültige Email-Adresse hinterlegt wurde, erhält dieser Mitarbeiter Email-Informationen u.a. zum Status ihrer/seiner Urlaubsanträge, und kann jetzt auch ein vergessenes Kennwort per Email anfordern.

Um (automatisierte) Emails von virtic generell zu verhindern, braucht nur die Email-Adresse im Mitarbeiterstamm gelöscht zu werden. In jeder Email, die ein Mitarbeiter erhält (z.B. weil ein Urlaubsantrag genehmigt oder abgelehnt wurde), wird darauf hingewiesen.

Üblicherweise greifen Mitarbeiter auf ihren persönlichen Zugang von ihren Computern zuhause, manchmal auch in Hotels oder Internet-Cafés zu. Es besteht also auf den ersten Blick keine Notwendigkeit, die Erlaubnis zur Kennwort-Änderung von den zur Verfügung gestellten Eingabegeräten für die Zeiterfassung abhängig zu machen. Selbst wenn die Zeiterfassung mit Tastentelefonen erfolgt, kann der Mitarbeiter zuhause durchaus über einen state-of-the-art Computer verfügen, mit dem Kennwort-Änderungen leicht abzuwickeln sind.

Das Problem stellt sich andersherum: Auf einem primitiven Tastentelefon älterer Bauart ist ein ’sicheres’ Kennwort wie 7aB&kidZ%9 in der Regel gar nicht erfassbar. Da das Kennwort für die Zeiterfassung und für den persönlichen Zugang zu Abrechnungsergebnissen etc. identisch ist, würde eine solche Kennwortänderung dazu führen, dass die Zeiterfassung “lahmgelegt” wird.

Da virtic die mobile Zeiterfassung seit langer Zeit anbietet, und die ‘uralten’ Mobiltelefone in vielen Fällen einfach nicht kaputt zu kriegen sind, erfassen noch Tausende ihre Arbeitszeiten auf der Baustelle mit Eingabegeräten, die seit mindestens einem Jahrzehnt im Deutschen Museum zu München als ‘historisch’ ausgestellt sind.

Wir können also unseren Kunden, deren Mitarbeiter ihre Zeiten noch nicht durchgängig per Smartphone oder Tablet, bzw. auf einem Desktop-PC oder Laptop erfassen, nicht nahelegen, Kennwort-Änderungen des Mitarbeiters (die potentiell auf einem alten Eingabegerät nicht erfassbar sind) zu erlauben.

Andererseits können wir nicht die überwiegende Anzahl unserer Kunden ignorieren, deren Mitarbeiter aktuelle Eingabegeräte benutzen, und deren Beschäftigte bzw. Betriebsräte darauf dringen, dass jeder Mitarbeiter sein Kennwort selbst verwalten können muss.

Die Möglichkeit, ein neues Kennwort zu generieren, ist deshalb in Kürze generell verfügbar. Jeder Mitarbeiter, in dessen Stammsatz eine Email-Adresse eingetragen ist, kann sie dann nutzen.

Ist im Mitarbeiter-Stammsatz keine Email-Adresse vorhanden, kann kein neues Kennwort erzeugt und per Email mitgeteilt werden. Auch der Versuch wird scheitern.

Wir haben unsere Datenbestände untersucht und dabei festgestellt, dass Kunden, deren Mitarbeiter ‘uralte’ Eingabegeräte verwenden, fast generell keine Email-Adressen im Mitarbeiterstamm hinterlegt haben.

Um sicherzustellen, dass ihre Zeiterfassung nicht durch die Anforderung neuer Kennworte lahmgelegt werden kann, gehen Sie bitte wie folgt vor:
• Wenn Ihre Mitarbeiter ausschliesslich aktuelle Eingabegeräte benutzen, sollten Sie uns Sie die Erlaubnis erteilen, dass Kennwortänderungen erfolgen dürfen. Weiterhin sollten Sie die Email-Adressen aller Mitarbeiter im Mitarbeiterstamm einpflegen (bzw. dem Kundendienst mitteilen, falls Ihre L&G-Applikation Mitarbeiterstammdaten nicht automatisiert an uns übermittelt).
• Falls mindestes einer Ihrer Mitarbeiter ein ‘uraltes’ Eingabegerät benutzt: Löschen Sie, falls überhaupt vorhanden, die Email-Adresse im jeweiligen Mitarbeiterstammsatz. Erteilen Sie uns dann die Erlaubnis, Kennwort-Änderungen zuzulassen, damit Ihre Mitarbeiter, die bereits aktuelle Eingabegeräte verwenden, ihre Kennwörter selbst verwalten können.

Warum kann das nicht per Mitarbeiter oder per Firma voreingestellt werden? Weil zum Zeitpunkt der Eingabe einer Kennwort-Anforderung (immer vor einem Login) diese Information (Firma, Mitarbeiter) noch nicht verfügbar ist.

Berufsschule

Mittwoch, März 15th, 2017

Ab April 2017 wird die virtic Zeitwirtschaft mit Berufsschul-Kalendern für Auszubildende erweitert.

In den Berufsschulkalendern können Blockunterricht und Regeltage (wie jeden Donnerstag sowie Freitag vormittags mit/ohne anschliessender Tätigkeit in der Firma) auch per Ausbildungsjahr verwaltet werden, inklusive Unterrichtsbeginn und -ende.

Azubis in den Berufsschulkalendern können sich über ihren persönlichen virtic-Zugang iCalendar Terminkalender für Berufsschultage herunterladen und diese in ihren persönlichen Kalender importieren (fast jede Kalender-App unterstützt das iCalendar-Datenaustausch-Format). Ausbildungsleiter bzw. die Personalabteilung können allen Auszubildenden neue (importierbare) Terminkalender per Email zusenden, wenn sich der Berufsschul-Kalender geändert hat, z.B. durch die Erfassung von Blockunterrichtszeiten eines neuen Schuljahres oder abweichende Regeltage im neuen Ausbildungsjahr.

Damit in der Disposition Berufsschultage der Azubis nicht versehentlich mit anderen geplanten Aktivitäten, wie z.B. Einsätzen auf Baustellen, versehen werden können, werden Berufsschultage dort automatisiert mitgeführt, und kollidierende Einsatzpläne ggf. über die Kollisionskontrolle abgeblockt.

Feiertage am Berufsschulort werden genauso erkannt wie Schulferien an Regeltagen, so dass Azubis immer wissen, wann sie/er im Ausbildungsbetrieb erscheinen müssen, ohne einen Berufsschultag zu versäumen (Schulferien aller relevanten Bundesländer können in der Fehlzeitverwaltung eingesehen werden).

Grundsätzlich empfehlen wir dringend, dass Azubis alle Zeiten überall (egal ob im Ausbildungsbetrieb oder auf Baustellen), also auch in der Berufsschule, selbst (mobil) erfassen, und die Erfahrung zeigt, dass jeder Azubi sehr gut dazu in der Lage ist.

Für den Ausnahmefall (Azubis haben in der Berufsschule keinen Zugang zu einem firmeneigenen Eingabegerät wie smartphone oder tablet, und dürfen ihre Zeiten nicht auf persönlichen Mobiltelefonen oder tablets erfassen) können die virtic-Berufsschulkalender diese Zeitstempel auch automatisiert erzeugen. Das passiert selbstverständlich nicht, wenn für den Berufsschultag eine Abwesenheit (Krank…) eingetragen ist.

Egal ob Azubis ihre Berufsschulzeiten selbst erfassen, oder diese Zeitstempel aus ihrem Berufsschulkalender automatisiert erzeugt werden, können die Lohnbuchungssätze des Berufsschultages auf die im Arbeitszeitmodell hinterlegte Dauer angepasst werden. Ein Berufsschultag von 6 Stunden kann also in der Lohnabrechnung mit 8 Lohnstunden ausgewiesen werden, während sich die Abwesenheit von Zuhause und der Firma aus den An- und Abfahrtszeiten (ggf. ohne Eingabe des Azubis automatisch berechnet) zzgl. der Unterrichtszeit ergibt. Bei Blockunterricht in einem weit entfernten Berufskolleg mit Übernachtungen am Schulort können somit auch Spesen (VMA-Pauschalen, ggf. Kilometererstattungen und Übernachtungsgelder) vollautomatisch berechnet werden.

Die Uhr tickt nicht nur einmal alle 15 Minuten

Freitag, Januar 8th, 2016

In zettelbasierten Stundenaufzeichnungen der Vergangenheit wurden aus Vereinfachungsgründen häufig Anforderungen z.B. der Fakturierung bei der Aufzeichnung der Lohnstunden angewendet, wie etwa das Runden auf Viertelstunden, mit denen “einfacher zu rechnen” ist, und die auf Ausgangsrechnungen besser aussehen als “krumme Zahlen”.

Beim Einsatz unserer Zeitwirtschaft kann dieser alte Zopf abgeschnitten werden. Lohnstunden müssen nicht gleich den (abrechenbaren) Baustellenstunden sein.

Mitarbeiter buchen ihre Zeiten sekundengenau auf die Kostenträger (Baustellen), und daraus sollten auch präzise berechnete Lohnstunden werden.

Jeder Versuch, die Lohnstunden durch Rundung, Kappung u.s.w. durchgängig an Erfordernisse der Abrechnung bzw. Nachkalkulation (wie “glatte Zahlen”) anzupassen, wird irgendwann an Adam Riese scheitern.

Wir bieten zahlreiche Verfahren an, um Baustellenstunden anforderungsgemäss an Fakturierungs- oder Kalkulationsanwendungen abzugeben, während an die Lohn- und Gehaltsabrechnung die präzise berechneten Lohnstunden gemäss den Aufzeichnungen der Mitarbeiter ausgeleitet werden.

Wenn die “Stundenzettel auf toten Bäumen” durch einen zeitgemässen Prozess ersetzt werden, resultiert das nicht nur in der Vereinfachung von Verfahren, die sich im Laufe der Zeit papierbasiert entwickelt haben. Es eröffnen sich immer auch (oft erhebliche!) Verbesserungspotentiale.

Ereignisgesteuerter Bezug von Fakturierungsdaten und Auftragsstati aus der real-time Zeiterfassung

Montag, Mai 11th, 2015

Projektmanagement –inklusive der Fakturierung– ist weitgehend unabhängig von Geschäftsprozessen wie der Lohn- und Gehaltsabrechnung, und hat fast immer einen anderen Informationsbedarf, insbesondere bezüglich der Zeitnähe zu Ereignissen im Feld (auf der Baustelle).

Die klassische Zeitwirtschaft orientiert sich primär an den Erfordernissen der Personalabrechnung; selbst dann, wenn Zeitstempel mit Auftragsbezug (gegen Baustellen / Projekte / Servicetickets…) erfasst werden. Obwohl wir seit langem auftragsbezogene und periodenunabhängige Abrufe bzw. Ausgabefunktionalitäten von Arbeitszeiten per Baustelle anbieten, werden fast ausschliesslich monatliche kostenträgergenaue Lohnbuchungssätze zur Verarbeitung in ERP-Systemen verwendet.

Wenn diese Daten im Zielsystem eintreffen, sind sie teilweise schon über einen Monat alt. Falls die Änderung bzw. Ergänzung von Rohdaten (Zeitstempal, deren Freigabe durch Vorgesetzte, und auch gerätebezogene Erfassungen) in bereits abgeschlossenen Lohnabrechnungsperioden zugelassen ist, wird es richtig kompliziert. Dieses seit Jahrzehnten etablierte Verfahren erlaubt weder eine zeitnahe Fakturierung, noch ein tagesaktuelles Projektmanagement.

Wir haben deshalb analysiert, wie gut seit Jahren implementierte Kommunikationsverfahren, die wenigstens eine tagesaktuelle Auswertung der von uns zur Verfügung gestellten auftragsbezogenen Zeiterfassungsdaten vorsehen, in der Praxis funktionieren, und welches Verbesserungspotential in Bezug auf heutige Anforderungen vorhanden ist. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden mit aktuell an uns gestellten Fragen von Interessenten, sowie neuer Anforderungen aus unserem geschätzten Kundenkreis kombiniert, und danach haben wir uns an die Arbeit gemacht.

Wir hoffen sehr, dass Ihnen das Resultat nutzen wird. Sie können jetzt in (fast) Echtzeit jegliche auftragsbezogene Veränderung im Bewegungsdatenbestand (Disposition, Arbeitszeiterfassung sowie Geräteaktivitäten, Freigabeprozesse und darauffolgende Verarbeitungen wie Tagesabschlüsse etc.) erkennen, und sofort darauf reagieren. Hier sind einige Beispiele:

• Der Polier auf einer Lieblingskunden-Tagesbaustelle erfasst am späten Nachmittag einen Fertigstellungsgrad von nur 75%. Sekunden später können Sie die Disposition des nächsten Tages anpassen, um die Fertigstellung am Folgetag vor der Abarbeitung anderer Kundenaufträge zu gewährleisten.

• Ein Servicemitarbeiter erfasst eine Tätigkeit für ein bereits abgerechneten Ticket, und es handelt sich nicht um Gewährleistung. Die Anschlussrechnung erreicht Ihre Poststelle noch vor Redaktionsschluss.

• Ihr Vertrieb hat die Arbeitsaufnahme zu einem Auftrag für spätestens Dienstag zugesagt. Bis Montag Mittag hat Ihr Disponent aber noch keine einzige Ressource (Mitarbeiter, Geräte/Fahrzeuge) für diesen Auftrag vorgesehen. Ihr Vertriebsbeauftragter kann beim Disponenten intervenieren, bevor der Kunde sauer gefahren wird.

• Bei einem Vorkasse-Kunden ist der per Akonto-Rechnung vereinnahmte Aufwand für die aktuelle Woche bereits am Donnerstag Vormittag erreicht worden, weil der Polier morgens vom Bauhof ungeplant zusätzliche Arbeitskräfte mitgenommen hat, die auf ‘ihrer’ Baustelle wegen Schlechtwetterbedingungen absagen mussten. Nach der Mittagspause findet der Kunde eine weitere Akonto-Rechnung in seinem Faxgerät, und kann die Zahlung rechtzeitig veranlassen, so dass am Freitag Morgen die Arbeit nicht eingestellt werden muss.

• Polier Meyer hat vorsichtshalber und gewohnheitsmässig auf seiner Baustelle einen Bagger inklusive Tieflader gebunkert, der seit 36 Stunden nicht in Betrieb gewesen ist. Polier Schulze auf einer Baustelle 6 Kilometer entfernt braucht dringend einen zweiten Bagger, um einen kritischen Termin einzuhalten. Zugmaschinen-Fahrer Mueller macht gerade Mittagspause in der Nähe. Eine Stunde später hat Kollege Meyer seine stille Reserve gegen einen Rüffel vom Bauleiter eingebüsst, Kollege Schulze wird seinen Termin einhalten können, und Kollege Mueller packt seine hastig eingepackte und nun leider kalte Frikadelle im Brötchen aus, ist aber irgendwie auch nicht unzufrieden.

• Ein neuer Kunde erwartet tägliche Statusmeldungen und zumindestens eine grobe Aufwandsschätzung mit Budgetvergleich kurz nach Feierabend auf der Baustelle. Ihr Verkäufer sagt gelassen zu, weil ihr ERP System sofort nach Erfassung des Fertigstellungsgrades durch den Polier auf beliebigen Baustellen des potentiellen Kunden die Arbeitsstunden aller Mitarbeiter sowie die Nutzungsdauer der Geräte kumulieren und wunschgemäss aufbereitet per eMail ausliefern kann.

• Haben Sie eine ähnliche Anforderung, die Sie bisher für nicht realisierbar hielten? Bitte her damit!

Um diese Funktionalitäten optimal zu nutzen, ist es empfehlenswert, die virtic Zeitwirtschaft sehr eng in Ihr ERP-System zu integrieren. Wir bieten dafür eine grosse Anzahl von offenen (Web-Standard konformen) Schnittstellen an, und unsere Berater verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in Integrationsprojekten. Aber selbst wenn Sie mit einer Anwendung (wie z.B. einer Standard-Handwerkersoftware) arbeiten, die eine Integration unserer services nicht ermöglicht, können Sie solche Echtzeit-Informationen über unsere Benutzeroberfläche, sowie simple CSV/Tabellenkalkulations-Schnittstellen verwenden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie jetzt den Telefonhörer in die Hand nehmen, um Ihre (auch evtl. noch unausgegorenen) Ideen mit uns zu diskutieren.

Grenzwertanalysen

Montag, März 9th, 2015

Tagesabschlüsse können mehr berechnen als nur Reise- und Arbeitsstunden. Neben der täglichen Verarbeitung von Zeitstempeln und evtl. Zusatzeingaben Ihrer Mitarbeiter sind auch einige Langfristbetrachtungen gegen vorgegebene Grenzwerte möglich.

Beispiele für solche Grenzwertanalysen sind
• Überwachungen gemäss dem Arbeitszeitgesetz (Tag/Schicht, Woche, Monat, Halbjahr, Jahr sowie frei definierte Zeiträume) inkl. Dokumentation von zulässigen Abweichungen wie Havariearbeiten,
• Erkennen von ‘Ausreissern’ gemäss der tariflichen Arbeitszeit, z.B. als Überstundenampeln,
• Plausibilisieren und ggf. auch Anpassen von erfassten Erschwerniszulagen
• …

Überschreitungen der Grenzwerte werden den verantwortlichen Mitarbeitern übersichtlich als alerts zur Bearbeitung angeboten, hierbei können individuell auch Ampelsysteme und fallspezifische Aktionsprofile konfiguriert werden.

Neben dem Bearbeiten automatisch generierter alerts können auch Hinweise/Notizen für andere Mitarbeiter im backoffice erzeugt werden. Diese Funktionalitäten sind voll integrationsfähig, alerts und Hinweise/Notizen können über real-time Schnittstellen mit anderen Systemen ausgetauscht werden.

Schlechtwetter steht vor der Tür

Donnerstag, Oktober 2nd, 2014

Wenn Saison-Kurzarbeitergeld für Sie ein Thema ist, ist jetzt ein guter Zeitpunkt um zu überprüfen, ob Ihre Schlechtwetterlösung für den 1. Dezember bis 31. März optimal konfiguriert ist.

Sollen alle Mitarbeiter Angaben wie vorgesehene Tätigkeit und witterungsbedingte Ausfallgründe erfassen, oder nur der Polier/Bauleiter für alle auf der Baustelle eingeteilten Mitarbeiter?

Sollen wir nur einstündige Ausfallzeiten mit einer anderen Lohnart versehen, oder diese gleich aus Arbeitszeitkontoguthaben auffüllen?

Entspricht der vorhandene S-KUG-Nachweis den Anforderung der lokalen Arbeitsagentur? In manchen Fällen reicht der Standard-Stundenzettel aus, in anderen Fällen können individuelle Nachweise nötig sein.

Kann Ihre Lohnschnittstelle Schlüsselwerte für Tätigkeit/Ausfallgrund verarbeiten? Wenn ja, aber diese Daten bisher nicht übergeben werden, können wir das ändern.

Müssen Sie schlechtwetterbedingt von uns bezogene Daten nachbereiten? Falls ja, sprechen Sie uns bitte an, möglicherweise können wir helfen den Zusatzaufwand zu reduzieren.

Individuelle Fehlermeldungen und Warnungen in der Ereignisliste

Montag, Oktober 14th, 2013

Wie angekündigt können die Hinweise in der Ereignisliste nun individualisiert werden. Das kann generell, oder über Organisationseinheiten, sowie falls nötig sogar per Mitarbeiter geschehen.

Für jeden Hinweis zu einer Mitarbeiterbuchung können Sie entscheiden, ob

  • der Hinweis für Sie hilfreich ist oder nicht, wenn nicht wird er unterdrückt
  • der Hinweis als Fehler oder als Warnung angezeigt werden soll
  • der Hinweistext an Ihren Sprachgebrauch angepasst werden soll
  • der Hinweis nach Freigabe des Ereignisses durch einen Vorgesetzten noch angezeigt werden soll oder nicht
  • der Grenzwert (wie z.B. Schicht dauert länger als 10/12 Stunden) für Sie sinnvoll ist, und/oder ob Sie zusätzliche Hinweise für bestimmte Schichtdauern benötigen

Bitte wenden Sie sich mit Ihren Anpassungswünschen an unseren Support.

Abrechnung Subunternehmer über Geräte-Betriebsstunden

Mittwoch, August 11th, 2010

Subunternehmer, bzw. deren Maschinenführer, können jetzt mit ihren Mobiltelefonen Betriebsstundenzählerstände in Echtzeit übermitteln. Bei Ankunft der Daten ermittelt virtic die Betriebsstunden je Baustelle — auf Wunsch auch per Arbeitsgang/Tätigkeit — und fasst diese für die Abrechnung übersichlich pro Gerät zusammen.

Das Personal der Subunternehmer wird hierbei als “externer Mitarbeiter” geführt, und kann so alle Funktionen der virtic Zeiterfassung nutzen. Das ermöglicht z.B. auch eine Ortung bei Arbeitsbeginn und -Ende, so dass auf fremden Baustellen abgeleistete Betriebsstunden nicht mehr versehentlich in die Abrechnung des Subunternehmers einfliessen können.

Die dabei für externe Mitarbeiter ermittelten Arbeitszeiten fliessen natürlich nicht in die Lohnabrechnung ein, und können, wenn die Abrechnung ausschliesslich nach Gerätebetriebsstunden erfolgt, auch in anderen Auswertungen und Schnittstellen unterdrückt werden.

Wenn die Meldung von Betriebsstunden eigener Geräte in real-time für Sie interessant ist, kann diese Funktionalität selbstverständlich auch für Ihre Mitarbeiter eingerichtet werden.

Entfernungsabhängige Fahrtzeit-Pauschalen

Mittwoch, Februar 24th, 2010

Im Februar wurden die Fahrtzeit-Regelwerke erweitert. Fahrtzeiten können jetzt, auch in Abhängigkeit von Entfernungen (Fahrtenbuchdaten) oder Distanzen (Luftlinien), mit Pauschalbeträgen entlohnt werden. Dieses Verfahren kann alternativ oder in Ergänzung zur Ermittlung von Lohnstunden nach Kilometer-Staffeln eingesetzt werden.

Die Abrechnungsparameter können dabei dezidiert für verschiedene Strecken (z.B. Firma oder Niederlassung zum Einsatzort, Baustellenwechsel, Heimfahrt vom Kunden, u.s.w.) festgelegt werden, und sich nach Abwesenheitsdauer (eintägig, mehrtägig, …) unterscheiden. Die Anwendung unterschiedlicher Vereinbarungen kann über etliche Kriterien (Organisationseinheit, Facharbeiter/Azubi/…, Projekt/Baustelle, Fahrer/Beifahrer/Mitfahrer u.s.w.) gesteuert werden, bis hinunter zu Kombinationen von Mitarbeiter und Einsatzort.

Weiterhin wurden verschiedene Schwellenwerte und Anpassungemethoden ergänzt.

Pauschale Lohnkomponenten

Freitag, Januar 29th, 2010

Extras wie Prämien, Sonderzahlungen, oder z.B. pauschale Vergütungen für üblicherweise unbezahlte Fahtzeiten (in Ausnahmefällen), können ab der ersten Abrechnungsperiode 2010 zu jedem beliebigen Arbeitsgang erfasst werden. Auch dann, wenn diese Arbeitszeit selbst nicht lohnrelevant ist, wird der Auszahlungsbetrag unter der konfigurierten Lohnart an das Lohn- und Gehaltsprogramm exportiert, und im Timesheet/Stundenzettel in einer separaten Spalte ausgegeben.

Beliebig viele pauschalierte Lohnkomponenten können als Betrag oder Menge * Satz konfiguriert werden. Dabei wird zwischen festen Beträgen, und variablen Lohnkomponenten, für die Menge und/oder Abrechnungssatz bzw. Betrag erfasst wird, unterschieden. Wenn für eine pauschalierte Lohnzahlung keine dezidierte Kostenstelle und kein Kostenträger vorgegeben sind, werden diese Buchungsinformationen aus den Zeiterfassungsdaten ermittelt. Für jede Lohnkomponente kann der Export an Lohnprogramme und Anwendungen wie Fakturierung / Kostenrechnung / Projektmanagement separat gesteuert werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Support.