Übersicht.

Je nach Komplexität der individuellen Anwendung werden beim Monatsabschluss die Zeiterfassungsdaten nach unterschiedlichen Kriterien auf Vollständigkeit geprüft. Bevor als ‘Notbremse’ die Abrechnung eines Mitarbeiters wegen fehlender Daten an mindestens einem Sollarbeitstag verhindert wird, können -auch schon im laufenden Monat- verschiedene Instrumente zur Plausibilisierung und Vollständigkeitskontrolle eingesetzt werden.

Einige davon wollen wir hier vorstellen, bzw. in Erinnerung rufen, weitere sind vorhanden und können, auch zur Lösung spezieller Analyseanforderungen, von Ihrem Kundenbetreuer eingerichtet werden.

Erfassungsstatus

Ein Kalendarium, in dem für jeden Mitarbeiter an jedem Arbeitstag der Lohnabrechnungsperiode entweder ein sattgrüner Haken oder ein knallrotes Stoppschild angezeigt wird. Ein Mausklick auf Rot kennzeichnet einen Tag ohne Arbeitszeit als Freizeit für Überstunden, oder vermerkt/bestätigt disponierte Kurzarbeit. (Fehlzeitverwaltung, Vollständigkeitsübersicht)

Wie auch Buchungsübersichten mit individuellen Warnungen/Fehlermeldungen per Zeitstempel und die Ereignisbearbeitung/-Freigabe, ist der Erfassungsstatus dezentral einsetzbar. Die folgenden Methoden werden eher in der Personalabrechnung verwendet.

Abrechnungsfähigkeit Arbeitszeiten

Tagesdetails per Mitarbeiter, in denen durch eine Simulation der Lohnvorbereitung nicht nur Fehl- und Arbeitszeiten, sondern auch Zuschläge für Nacht- oder Mehrarbeit etc. ausgegeben werden. Nicht abrechenbare Tage sind hervorgehoben und können so gezielt untersucht werden. (Arbeitszeitverwaltung, Stunden Prüfen)

Abrechnungsstatus

Ein Kalendarium, in dem per Mitarbeiter in einer Zeile per Abrechnungsperiode wichtige abrechnungsrelevante Informationen (wie Arbeit mit Freigabestatus, Disposition und Abwesenheit) sowie der Abrechnungsstatus (z.B. bzgl. Auslöse bzw. Spesen) zusammengefasst sind. (Mitarbeiteraktivität)

Abrechnungskalender

Mitarbeiterbezogene Kennzahlen wie Lohnstunden, genommener Urlaub, Mehrarbeit, KUG/S-KUG-Abrechnungstage u.s.w. als Kalender einer Lohnabrechnungsperiode, oder als Vergleich mehrerer Perioden sowie per anno.

Diese Kennzahlen können, ggf. unter Hinzuziehung von Details wie Buchungsübersichten per Lohnart, nicht nur Aufschluss über den Bearbeitungsgrad während des Monatsabschlusses geben, sondern ggf. ‘Ausreisser’ bereits vor Abgabe der Buchungen an das L&G-System anzeigen. (Abrechnungskalender (neu 11/2015) / Export, Buchungsübersicht und individuelle Varianten der Primanota)

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